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Um für unsere Patienten eine optimale Versorgung und einen nahtlosen, unkomplizierten Übergang aus dem intensivmedizinischen Bereich in die Frührehabilitation zu sichern, arbeiten wir eng mit dem Universitätsklinikum Bonn zusammen. Im Rahmen eines Integrationsmodells betreibt das Universitätsklinikum eine Intensivstation in den Räumen unserer Klinik.

Intensiv-Bettenplatz: Sauerstoffanschlüssen, Beatmungsgerät, Monitoring der Vitalparameter, elektronisch gesteuerte Medikamentenpumpen, Möglichkeit der Dialyse.
Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christian Putensen und Prof. Dr. med. Hans Karbe werden auf der Intensivstation schwerst betroffene Patienten behandelt. Unmittelbar nach dem Akutereignis liegt der Behandlungsschwerpunkt hier vor allem auf lebenserhaltenden Maßnahmen.
Die Ausstattung entspricht dem aktuellen intensivmedizinischen Standard eines Maximalversorgers: von der Notfallausstattung über alle Möglichkeiten der umfangreichen Diagnostik, Beatmung, Dialyse und ständigen Überwachung.
Wenn möglich, versuchen wir bereits auf der Intensivstation, mit ersten frühen Maßnahmen die Patienten zu mobilisieren. Wir nutzen den Vorteil der zeitnahen Behandlung. Sobald unsere Patienten stabilisiert sind, übernehmen wir sie in unsere Abteilung für Frührehabilitation: Hier intensivieren wir die Therapien und legen die weitere Behandlungsstrategie fest.

Unsere Abteilung ist mit allen Möglichkeiten einer Intensivstation ausgestattet, inklusive 15 Beatmungsplätzen. Hier behandeln wir Patienten mit schwersten Erkrankungen aus den Bereichen Neurologie, Neurochirurgie und Neurotraumatologie gleichzeitig intensivmedizinisch und rehabilitativ.
Frührehabilitation liegt auf der Schnittstelle von Intensivmedizin und Rehabilitation. Von hier aus gibt es einen nahtlosen Übergang zur weiterführenden Rehabilitation und Planung poststationärer Maßnahmen.
Unsere Abteilung ist mit umfassenden intensivmedizinischen Möglichkeiten ausgestattet, inklusive 15 Beatmungsplätzen. Wir behandeln Patienten mit schwersten Erkrankungen vor allem aus den Bereichen Neurologie, Neurochirurgie und Neurotraumatologie gleichzeitig intensivmedizinisch und rehabilitativ.
Wir leisten auch die Entwöhnung von der Beatmung nach einem diskontinuierlich standardisierten Konzept, vor allem bei neuromuskulären Krankheitsbildern oder bestehenden Lungen- oder Lungengerüsterkrankungen. Sollte eine Langzeit- oder Dauerbeatmung nötig sein, passen wir an eine Heimbeatmung an.
Die große Chance der Frührehabilitation liegt im schnellen, zeitnahen Einsatz aller sinnvollen Therapien, um die individuellen Potenziale unserer Patienten maximal zu nutzen – das heißt die Fähigkeit des Nervensystems, sich selbst zu regenerieren.
Unter der Leitung und Supervision von Dr. med G. Ketter und Dr. med. Christian van der Ven arbeitet ein multidisziplinäres Team eng zusammen, um unsere Patienten medizinisch und intensivtherapeutisch kontinuierlich zu betreuen. Basis für die sorgfältige Behandlung von möglichen allgemeinen und fachspezifischen neurologischen oder neurochirurgischen Komplikationen ist fachübergreifendes intensivmedizinisches Wissen vor allem von den Ärzten und den MitarbeiterInnnen der therapeutischen Pflege. Sie tun alles dafür, dass der Rehabilitationsverlauf nicht durch Komplikationen unterbrochen wird.
In enger Teamabsprache erstellen Ärzte, MitarbeiterInnen der therapeutischen Pflege und Therapeuten aus den Bereichen kognitive und motorische Rehabilitation gemeinsam einen individuellen Therapieplan für jeden Patienten. Im Hinblick auf seine akute medizinische Situation optimieren wir den Rehabilitationsprozess kontinuierlich.
Auch die enge Einbindung der Angehörigen unserer Patienten gehört zu unserem Behandlungskonzept. Wir sprechen über die Lebensgewohnheiten und die persönliche Situation vor dem Krankheitsereignis, um ein vollständigeres Bild von dem Menschen zu bekommen – um unsere Therapien so individuell adäquat wie möglich zu planen.
Wir laden die Angehörigen auch dazu ein, die Patientenzimmer persönlich zu gestalten, um unseren Patienten eine vertraute Umgebung zu ermöglichen und damit den Heilungsprozess zu fördern.
Durch unsere hochmoderne, hausinterne Abteilung Neurourologie gewährleisten wir die urologische Versorgung, wir leisten eine umgehende radiologische Schnittbilddiagnostik und konservativ-radiologische Diagnostik. Viele Fachbereiche decken wir über ein internes wie externes Konsiliardienstsystem ab und wir sind eng an nahe gelegene Akutkrankenhäuser angebunden.
Unsere Arbeit und die der weiter betreuenden Rehabilitationsstationen im Haus greifen eng ineinander, damit unsere Patienten motiviert sind und so früh wie möglich zurück in ihr selbstbestimmtes Leben finden.
Bei allen Fragen, wie es nach dem Klinikaufenthalt weiter geht, welche baulichen, pflegerischen oder beruflichen Hilfsmittel benötigt werden, helfen wir natürlich auch weiter und vermitteln die richtigen Ansprechpartner. Unser interdisziplinäres Team zur poststationären Versorgung schwerstbetroffener Patienten ist jederzeit ansprechbar.
Prof. Dr. Christian Putensen, Leiter des Funktionsbereiches Klinik für Anästhesiologie und
Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Bonn mit den Schwerpunkten Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Prof. Dr. med. Hans Karbe, Ärztlicher Direktor des Rehazentrums Godeshöhe, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Oberarzt Dr. med. Guido Ketter, Facharzt für Neurochirurgie mit der Zusatzausbildung Intensivmedizin und Notfallmedizin, Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin
Oberarzt Dr. med. Christan van der Ven, Facharzt für Neurologie, Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin